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Fernheide
Locker gebautes, zweizeiliges Straßendorf. Die Bewohner
waren überwiegend Klein- und Mittelbauern; von den 1939
vorhandenen 47 landwirtschaftlichen Betrieben erreichten
31 nicht 20 ha, 14 Höfe umfassten 20 bis 100 ha. Zwei
Großbetriebe hatten über 100 ha Betriebsfläche.
Um 1700 entstanden die ersten Wohnplätze, sie gehörten
damals zur Herrschaft Adlig Hammerstein.
Wohnplätze: Adelheidsthal Forsthaus, Grenzort, Hammerdamm,
Pulvermühl.
Gemarkung: 1544 ha, Einwohner: 275, Haushalte: 71.
Hammerstein war seit 1395 Stadt.
Hansfelde
Angerdorf (ursprüngliche Anlage, später verbaut).
1939 gab es 18 Bauernstellen unter 5 ha Betriebsfläche,
12 von 5 bis 10 ha, 14 von 10 bis 20 ha, 8 von 20 bis 100 ha.
Drei Betriebe hatten mehr als 100 ha.
Die Einwohner gehörten überwiegend der evangelischen
Kirche an. Die Katholiken (1925: 24,1 %) besaßen seit
altersher eine eigene Kirche. Das dem Apostel Andreas geweihte,
turmlose Holzkirchlein entstand 1754.
Zur Hansfelder Kirche gingen auch die kath. Bewohner von
Brenzig (Gemeinde Dickhof), Geglenfelde, Gotzkau
(Gemeinde Richenwalde), Loosen und Ruthenberg.
Die Handfeste von Hansfelde datiert vom 28. Oktober 1374.
Wohnplätze: Franzenhof, Hansfelderbrück Forsthaus,
Idashof, Johannamühle, Klein Hasselberg.
Gemarkung: 1540 ha, Einwohner: 490, Haushalte: 115.
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Semnitz
Die Semnitzer Gemarkung setzte sich aus 6 einzelnen Feldmarken
zusammen. Die Bevölkerung siedelte 1930 in mehreren
Wohnplätzen.
Die Enstehung der Semnitzer Einzelsiedlungen ist dunkel, sie ist
in die Zeit der Herrschaft der von Weiher auf
Hammerstein (nach 1680) anzusetzen.
Wohnplätze: Eschenriege, Pickriege, Semnitz
(Waldarbeitergehöfte), Stillort, Forsthaus
Boßbrügge, Forsthaus Eschenriege, Forsthaus Neuguth.
Gemarkung: 670 ha, Einwohner: 68, Hauhalte: 18.
Wehnershof
Haufendorf. Es gab 59 Kleinstellen unter 5 ha Größe
(landwirtschaftliche Nebenerwerbsbetriebe der zumeist in der
Forst- und Holzwirtschaft Beschäftigten).
Das ganze Gemeindegebiet gehört der großen Sandzone
zwischen Küddow und oberer Brahe an.
Bei guter Düngung ergaben sich recht gute Ernten von
Kartoffeln, Roggen und Hafer (vereinzelt wurde sogar Spargel
angebaut). In Trockenjahren allerdings war der Anbau
problematisch.
Wehnershof ging aus einem Teerofen hervor, der wohl nach seinem
Besitzer Wehner seinen Namen erhielt und schon 1710 in einem
für Thielengut ausgestelltem Privileg als piec
Warnerowskich , piec = Ofen, bezeichnet wird.
Wohnplätze: Georgenhütte Forsthaus, Georgenhütte
Kolonie, Ibenwerder Forsthaus, Petershof, Thielengut,
Wildungen Forsthaus, Zanderbrück Forsthaus, Zanderbrück
Oberförstergehöft.
Gemarkung: 1107 ha, Einwohner: 609, Haushalte: 174.
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